Lemmy

Ein didaktisches Konzept, um emotionale Gewalt sichtbar, verständlich und besprechbar zu machen

Lemmy

Lemmy verbindet fachliche Grundlagen mit visuellen, symbolischen und narrativen Methoden. Das Konzept ermöglicht einen verständlichen und zugleich vertiefenden Zugang zu emotionaler Gewalt, belastenden Erfahrungen und den Dynamiken, die daraus entstehen können.

Im Mittelpunkt steht Lemmy, der schwarze Hund, als symbolische Projektionsfigur.
Anhand von Lemmy lassen sich innere und äußere Zusammenhänge sichtbar machen: Welche Erfahrungen wirken auf einen Menschen ein? Welche Bedeutung haben Familie, Schule, Freundschaften, Arbeit und andere soziale Systeme? Wie können belastende Erfahrungen die eigene Wahrnehmung, das Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen – und wie können sich solche Erfahrungen wiederum auf Beziehungen und das eigene Umfeld auswirken?

Ein wichtiger Bezugspunkt des Konzepts ist das Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky und insbesondere die Bedeutung von Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit für die Entwicklung von Kohärenz. Weitere fachliche Bezüge finden sich unter anderem in der Bindungstheorie sowie in Ansätzen zur Verarbeitung belastender Erfahrungen, etwa bei Louise Reddemann und Bessel van der Kolk. Auch das Karpman-Dramadreieck kann genutzt werden, um Beziehungs- und Kommunikationsdynamiken zu betrachten.

Diese fachlichen Zusammenhänge werden nicht ausschließlich theoretisch vermittelt. Sie werden mit visuellen Modellen, Bildern, Symbolen und der Geschichte von Lemmy erfahrbar und reflektierbar gemacht. Die poetische Bildsprache eröffnet dabei einen Zugang zu Erfahrungen, für die sich manchmal nur schwer Worte finden lassen. Gleichzeitig ermöglichen die Modelle eine sachliche Betrachtung von Dynamiken, die im Alltag häufig unbewusst bleiben.

Dabei geht es nicht darum, persönliche Erfahrungen auf eine bestimmte Weise zu deuten. Vielmehr lädt Lemmy dazu ein, Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, eigene Wahrnehmungen zu überprüfen und Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Was macht eine Erfahrung mit Lemmy? Welche Reaktionen entstehen daraus? Wo liegen eigene Verletzungen – und wo beginnt möglicherweise das, was man selbst nach außen trägt?

So verbindet das Konzept Wissensvermittlung, Reflexion und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Es schafft einen Rahmen, in dem emotionale Gewalt benannt und verstanden werden kann, ohne Menschen auf die Rolle von Täterinnen und Tätern oder Betroffenen festzulegen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Begegnung, Wahrnehmung und eine bewusste Haltung dazu beitragen können, aus belastenden Dynamiken herauszutreten und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.

Lemmy kann in unterschiedlichen Formaten eingesetzt werden. Je nach Zielgruppe und Rahmen kann das Konzept als Vortrag, Workshop, Seminar oder Fortbildung gestaltet werden – für interessierte Gruppen, Teams und Organisationen, Kinder und Jugendliche sowie Fachkräfte aus pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern.

Das Buch Fach- und Arbeitsbuch Lemmy erscheint voraussichtlich 2027.

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Die Angebote mit Lemmy im Einzelnen

Workshop/Seminar mit Lemmy

Vortrag für alle Interessierten

Was Begegnung möglich macht

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Workshop/Seminar mit Lemmy

 Für Teams, Organisationen und offene Gruppen

Was Begegnung möglich macht

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Workshop/Seminar mit Lemmy

Für Fachkräfte aus sozialen Berufen

Was Begegnung möglich macht: Das Thema emotionale Gewalt in der beruflichen Praxis

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Workshop/Seminar mit Lemmy

Workshops für Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahre

Wenn sich was nicht richtig anfühlt: Mit Lemmy Verstehen und Handeln

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Angebote mit Lemmy in der Übersicht

Allen Angeboten liegt das didaktische Konzept Lemmy zugrunde. Es verbindet fachliche Grundlagen mit visuellen, symbolischen und narrativen Methoden und macht Zusammenhänge rund um emotionale Gewalt verständlich, sichtbar und besprechbar. Je nach Zielgruppe und Rahmen werden die Inhalte unterschiedlich gewichtet und methodisch angepasst.
Angebot Zielgruppe Format Ziel / Schwerpunkt Rahmen
Macht und Ohnmacht überwinden: Was Begegnung möglich macht Alle Interessierten Vortrag Einen verständlichen und sensiblen Zugang zu emotionaler Gewalt schaffen, Orientierung geben und neue Perspektiven auf persönliche, zwischenmenschliche und gesellschaftliche Dynamiken eröffnen
Teilnehmerzahl und Zeitrahmen nach Vereinbarung
Macht und Ohnmacht überwinden: Was Begegnung möglich macht Teams, Organisationen offene Gruppen oder einzelne Personen Workshop, Seminar, EInzelcoaching Emotionale Gewalt verstehen, Dynamiken erkennen und reflektieren sowie Handlungsspielräume und Möglichkeiten der Selbstfürsorge entwickeln Workshop/Seminar, EInzelcoaching,
ca. 5 Stunden; auch mehrteilig möglich Teilnehmerzahl je nach Rahmen
Was Begegnung möglich macht: Das Thema emotionale Gewalt in der pädagogischen Arbeit Fachkräfte in  pädagogischen und psychosozialen und beratenden Berufen Workshop / Seminar Emotionale Gewalt in der eigenen beruflichen Praxis erkennen, reflektieren und mit Lemmy methodisch zugänglich und besprechbar machen Ab 3 Teilnehmenden, Zeitrahmen und Gruppengröße nach Absprache; auch mehrteilig möglich
Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt: Mit Lemmy verstehen und handeln Kinder und Jugendliche von 8–18 Jahren Workshop / Seminar Emotionale Gewalt verständlich machen, eigene Wahrnehmung und Gefühle besser einordnen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln Kleine Gruppen, Teilnehmerzahl abhängig von Alter und Rahmen,  altersangepasste Gestaltung; ein- oder mehrteilig

Kontakt

Wenn Sie mehr über Lemmy oder andere Angebote erfahren möchten, schreiben Sie mir gerne. Ich freue mich über Interesse und Autausch.

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